Im Interview: Vladimir Tyurin

Vladimir ist streng genommen gar kein neuer Spieler. Der gebürtige Russe kam bereits vor ein paar Jahren im Rahmen seines Studiums für ein Auslandssemester nach Freiberg, wo er sich uns für einige Zeit anschloss. Nun hat es ihn erneut nach Freiberg verschlagen und bereichert uns wieder mit seiner langjährigen Football Erfahrung.

Wie bist du zum American Football gekommen?
„Ich habe in meiner Heimatstadt Rugby gespielt, als ich noch zur Schule ging, und wollte dies auch an der Universität fortsetzen. Um weiter zu studieren, musste ich nach Wladiwostok ziehen, wo ich mich dem American-Football-Team anschloss. Sobald ich Teil des Teams wurde, konnte ich nicht mehr aufhören.“

Was bedeutet es für dich American Football zu spielen?
„American Football ist für mich eine Abhängigkeit, aber dennoch ist es das Beste, was mir in meinem Leben je passiert ist. Football spielen ist wie in einem Boot sitzen und gegen den Strom paddeln: Entweder man schafft es, freundlich, koordiniert und begeistert zur nächsten Station zu gelangen, oder man hat seine Station erreicht und wartet darauf, dass die Strömung einen mitnimmt oder dass jemand auf dein Niveau kommt.“

Hast du bereits Spielerfahrung? Wenn ja beschreibe uns doch bitte deine bisherigen Stationen:
„Ich spiele seit 2013 im Team Wild Pandas. Abgesehen von den regionalen Turnieren haben wir gegen Mannschaften aus Moskau, China und Südkorea gespielt. 2015 habe ich im russischen U-19-Team gespielt. Phantoms Mannschaftsspieler im Jahr 2017.“

Hast du ein Lieblings-(NFL-)Team?
„Cowboys for life.“

Was würdest du Football-Interessierten raten, die sich überlegen den Sport auch einmal auszuprobieren?
„Wenn Sie nach dem ersten Training Zweifel haben, ist dies nichts für Sie. Um diesen Sport auszuüben, ist es wichtig, Charakter zu haben, andere Qualitäten können durch Training erworben werden.“

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